Lernnetz24: Administrative Aufgaben für Lehrkräfte

Administrative Aufgaben

Die administrativen Aufgaben sind für alle Programme dieselben.

Ein Video-Tutorial zu den administrativen Aufgaben finden Sie hier: Video-Tutorial

Klassen verwalten

Einmalig sind die an der Schule üblichen Klassenbezeichnungen und die entsprechenden Bezeichnungen im Folgeschuljahr einzugeben. Durch die Eingabe der Bezeichnungen im Folgejahr (7a wird zu 8a usw.) wird das automatisierte Versetzen aller sowie das Löschen der Schulabgänger ermöglicht. ==> Beispiel ansehen

Schüler verwalten

Nach der Eingabe der Klassenbezeichnungen sind - auch einmalig - die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Klassen einzutragen. ==> Beispiel ansehen

Die eingegebenen Namen und Passwörter gelten für alle Programme von Lernnetz24.

Klassenwechsel

Sollten Klassenwechsel anfallen, so sind diese mit wenigen Mausklicks erledigt. ==> Beispiel ansehen

Klassen bzw. Schüler löschen

Sollte es wegen Umstrukturierungen zum Wegfall von Klassen kommen, können nicht mehr benötigte Bezeichnungen per Mausklick gelöscht werden. Selbiges trifft für Schüler zu, die die Schule verlassen. ==> Beispiel ansehen

Höherstufen

Zum Schuljahreswechsel sind alle Schüler entsprechend den Vorgaben aus der Verwaltung der Klassen zu versetzen bzw. als Schulabgänger zu löschen. Das erfolgt per Mausklick, sofern die Klassenbezeichnungen vorgegeben sind (7a wird zu 8a, 8a wird zu 9a usw., Klassen ohne Bezeichnung für das Folgejahr werden als Schulabgänger interpretiert. ==> Beispiel ansehen

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Warum müssen Klassen und Schüler durch Lehrkräfte angelegt werden bzw., anders gefragt: Warum können sich die Schüler nicht selbst ein Benutzerkonto anlegen?

Antwort: Die Schüler melden sich mit einem eindeutigen Benutzernamen und einem Passwort an. Bei der Anmeldung werden sie aufgrund des Benutzernamens als Angehörige einer bestimmten Klasse einer bestimmten Schule identifiziert. Dazu müssen Schule, Klasse und Benutzernamen vorher festgelegt worden sein.

Sollte ein Schüler sich selbst ein Benutzerkonto anlegen können, müsste er die Daten für seine Schule und seine Klasse kennen. Das würde das Anmeldeverfahren komplizierter, unsicherer und fehleranfälliger machen.


Frage 2: Warum kann es vorkommen, dass Benutzernamen schon vergeben sind?

Antwort: Wenn Sie Schüler eingeben und das Feld Benutzername frei lassen, wird der Benutzername aus dem ersten Buchstaben des Vornamens und dem Nachnamen gebildet (Beispiel: Hans Meyer wird zu HMeyer). Das nimmt Ihnen etwas Tipparbeit ab.

Der zur Anmeldung verwendete Benutzernamen muss allerdings einmalig sein (s. Frage 1), denn anhand des Benutzernamens werden Zugerhörigkeit zu einer Schule und Klasse ermittelt. Da manche Namen recht häufig vorkommen, kann es notwendig werden, den Benutzernamen anzupassen (HMeyerzwo usw.).

Wollte man gleiche Benutzernamen für Schüler unterschiedlicher Schulen und Klassen zulassen, müssten zur Anmeldung auch die Schule und die Klasse angegeben werden. Ein solches Verfahren wäre umständlich, risikobehaftet, fehleranfällig und ist allgemein nicht üblich.


Frage 3: Muss man Realnamen verwenden?

Antwort: Nein. Es ist auch möglich, statt der realen Vor- und Nachnamen Phantasienamen zu verwenden. Davon wird jedoch abgeraten, da dieses Vorgehen das Anliegen einer einfachen, über mehrere Jahre und von unterschiedlichen Lehrkräften verwendbaren Administration konterkarieren würde. Denkbar und nutzbar ist die Verwendung von Initialen, also Anton M. oder A. Meyer statt Anton Meyer - in Verbindung mit einer Namensliste der Klasse sind diese Varianten auch für vertretende Lehrkräfte aussagefähig genug, während sie für potentielle Datendiebe völlig sinnfrei sind.


Frage 4: Warum kann man keine anderen Standardpasswörter als die Klassenbezeichnung vergeben?

Antwort: Das Standardpasswort muss bei der ersten Anmeldung geändert werden, insofern ist es im Grunde genommen unwichtig, wie es lautet. Die Vorgabe, die Klassenbezeichnung als Standardpasswort zu verwenden, erfolgt aus rein pragmatischen Gründen zur Vereinfachung der Informationsübergabe an die Schüler. Sie werden sehen, dass die Übernahme der simpel scheinenden Informationen wie Benutzername und einfaches Passwort zur ersten Anmeldung vielen Schülern Schwierigkeiten bereitet. Weisen Sie bitte Ihre Schüler explizit darauf hin, dass sie dieses Passwort bei der ersten Anmeldung ändern und sich das neue Passwort auch merken müssen.

Ein simples Standardpasswort wie die Klassenbezeichnung ist auch einfacher zu handhaben, wenn Schüler ihre Passwörter vergessen und Sie die Passwörter zurücksetzen müssen. Die Annahme, dass ein Schüler weiß, in welcher Klasse er ist bzw. sich merken kann, wie seine Klasse heißt, scheint nicht ganz unbegründet. Vergessene Passwörter können nur zurückgesetzt werden, da Sie die verschlüsselt gespeicherten Passwörter der Schüler nicht lesen können.


Frage 5: Warum können die Schülerinnen und Schüler kein neues Passwort per E-Mail anfordern?

Antwort: Weil dazu von jedem eine E-Mail-Adresse erfasst und gepflegt werden müsste. Das ist nicht vorgesehen. Die Gründe dafür sind Datenschutz und Datensparsamkeit: Außer einem Namen und einer Klasse bedarf es für die Zuordnung von Protokollen der Arbeitsergebnisse keinerlei weiterer persönlicher Daten.


Frage 6: Können andere Lehrkräfte die Protokolle meiner Gruppen einsehen?

Antwort: Ja. Die Zugangsdaten für Lehrkräfte sind nicht personalisiert. Es ist daher nicht möglich, diese Zugangsdaten mit bestimmten Berechtigungen zu verknüpfen. Anders gesagt: Jede Lehrkraft mit Zugangsdaten einer Schule kann alle administrativen Aufgaben für diese Schule wahrnehmen. Natürlich ist es schön, wenn sich die Lehrkräfte einer Schule untereinander absprechen und so Probleme vermeiden (inkonsisten Klassenbezeichnungen, mehrfache Erfassung von Schülern in unterschiedlichen Gruppen, ...).

Es gibt kein Berechtigungssystem, da es gepflegt werden müsste (Lehrkräfte Klassen zuordnen, dabei auf Klassen- und Lehrerwechsel achten, Vertretungen einpflegen usw. usf.). Bei der aktuellen Belastungslage ist das nichts, worauf und worüber sich jemand besonders freuen würde.

Dass auch andere Lehrkräfte Zugang zu den Protokollen der Klassen haben, ist ein beabsichtigtes Feature. So lässt sich Zusammenarbeit organisieren (zum Beispiel der Vergleich von Fehlerschwerpunkten bei bestimmten Aufgaben). Und ganz nebenbei: Wie groß ist das Interesse an Protokollen von Schülern, die man nicht kennt, aus Klassen, die man nicht unterrichtet?

Übrigens: Lernnetz24 ist seit 2009 im Internet. Zum administrativen Zugang für Lehrkräfte und seiner programmatischen Umsetzung gibt es bisher kein negatives Feedback.


Frage 7: Warum kann man sich mit den Zugangsdaten für Lehrkräfte nicht in den Programmen anmelden, um sie auszuprobieren und zu sehen, wie die Fehlerbehandlung und Protokollierung aus Schülersicht funktioniert?

Antwort: Weil ich aus jahrelanger Administratortätigkeit an der Schule weiß, dass Lehrkräfte - trotz heiliger Versprechen, es niemals zu tun - ihre Zugangsdaten an Schüler weitergeben, die ihren Benutzernamen und/oder ihr Passwort vergessen haben. Das kann unproblematisch sein, manchmal muss aber auch ein Abitur nachgeschrieben werden.

Die Hoffnung ist, dass Lehrkräfte ihren Zugang nicht an Schüler weitergeben, weil er den Schülern nichts nützt. Übrigens, das Schlimmste, was ein Schüler mit den Zugangsdaten einer Lehrkraft machen könnte, wäre, alle Klassen und damit auch alle Protokolle zu löschen. Dann müsste man von vorn anfangen.

Sollten Sie also die Programme aus Schülersicht kennen lernen wollen, dann legen Sie sich dazu einen Testschüler an.

Für Schüler, die ihren Benutzernamen und/oder ihr Passwort vergessen haben, können Sie jederzeit ein neues Benutzerkonto anlegen, das Passwort zurücksetzen bzw. nachschauen, wie sein Benutzername lautet.

Nochmals: Die Zugangsdaten für Lehrkräfte gehören nicht in Schülerhände!

Zum Schluss

Über Anregungen und Hinweise, wie die Bedienung der administrativen Aufgaben verbessert werden könnte, würden wir unsfreuen.

Berlin, 2009 - 2018